Geekbench 3 Review

Sobald neue Produkte auf dem Technologie-Markt erscheinen, seien es Smartphones, Tablets oder PCs, erscheinen die Ergebnisse sogenannter Benchmarks, welche die Leistungsfähigkeit der neuen Hard- und/oder Software testen. Das wohl bekannteste Programm zur Erstellung solcher Benchmarks ist Geekbench von Primate Labs, dessen dritte und neuste Version sich bei uns im Test befand.

Das Programm tut dabei exakt das, was es soll: In einem sehr einfachen Interface bietet Geekbench 3 umfassende “Real-World Tests”, die so akkurat wie möglich unter echten Bedingungen messen, um für Nutzer relevante anstatt theoretische Werte zu erhalten[1].

Geekbench3Pro_BenchmarkProgress

Des Weiteren können mit Geekbench 3  “Stress-Tests” der Hardware zur Überprüfung derselbigen durchgeführt werden; diese haben einen besonders praktischen Wert, da eventuelle Hardwarefehler früh identifiziert und gegebenenfalls präventiv behandelt werden können.

Um die Ergebnisse der Benchmarks in Kontext setzen zu können, besteht die Möglichkeit zum Vergleichen von Scores im Internet. Wie ich dabei abgeschnitten habe? Tatsächlich ziemlich gut: Mit 10.8.5, i7 und auf 8GB aufgerüstetem Arbeitsspeicher macht mir kaum ein anderes MacBook Pro Early 2011 etwas vor…

Geekbench3Pro_Results

Geekbench 3 steht zum kostenlosen Download zur Verfügung und für 13,99€ (ein Betriebssystem) bzw. 21,99€ (Mac OS, Windows, Linux) lässt sich eine Lizenz zum Entsperren aller Features erwerben.

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  1. Zu vergleichen mit der Megapixelanzahl von Kameras: Die Pixelanzahl sagt theoretisch nur wenig über die tatsächliche Qualität der Fotos aus.  ↩

Apples Weihnachtsquartal und die Herbst-Events – Ein Rück- und Ausblick

Nach Apples Special Event Anfang September steht noch einiges an zum Teil bereits angekündigten Produkten aus, die noch offiziell vorgestellt werden müssen. Jim Dalrymple, ein renommierter Apple-Blogger mit todsicheren Insider-Quellen, bestätigte, dass Apple am 22.10.2013 die nächste Keynote abhalten würde. Was ist also im September passiert, was erwartet uns noch im Oktober?

September

Marketingstrategien – “Unapologetically Plastic”

Die iPhones 5c und 5s sind ja beinahe schon Schnee von gestern (es ist aber gut, dass Samsung nun auch schnell und rein zufälligerweise auch goldene Geräte herstellt), doch wir haben Anfang September einige interessante Dinge gesehen, die auf den ersten Blick eher unscheinbar sein mögen, bei näherer Betrachtung aber von deutlich größerer Bedeutung sind als die Geräte selbst.

iPhone5c_34L_AllColors_PRINT

Die Veränderung der Marketingstrategie ist offensichtlich – und sie kommt mit einer zweiseitigen Nachricht: iPhone-Käufer, die nicht das Beste vom Besten benötigen, kaufen nicht mehr das iPhone aus dem letzten Jahr, sie kaufen ein neues Gerät, dessen technischen Komponenten Apple bereits gut kennt. Das 5c ist dabei dennoch weiterhin alles andere als günstig wie es von vielen erwartet wurde, es ist höchstens günstiger.

“We are not in the junk business.” ~Tim Cook

“Wir werden keinen Müll herstellen”, so Tim Cooks klare Ansage im Interview mit Business Insider; diese Nachricht wird vom 5s eindrucksvoll unterstrichen. Während Apple mit dem 5c einerseits verspielter, farbenfroher und etwas weniger teuer wird, die Massen weiter anzieht und in den Android-Markt eingreift, so zeigt es der Industrie auf der anderen Seite, wo es lang geht, und unterstreicht den Luxus-Charakter seiner Produkte mit einem goldenen Handy.

Spannend wird es nächstes Jahr, wenn Ive, Cook und Co. mal wieder vor dem Problem stehen, wie sie ihre Geräte nennen sollen – es steht für mich außer Frage, dass die zweischienige Handylinie fortgeführt werden wird. Nur: Sehen wir dann das iPhone 5c s und das iPhone 6 oder ein iPhone 6s und 6c oder wird das iPhone dem iPad folgen und somit nur noch iPhone c und iPhone s heißen?

Touch ID und die A7/M7-Chips – “Forward Thinking”

Das wohl kontroverseste Feature des 5s ist Touch ID, der Fingerabdruck-Mechanismus im Home-Button, der sowohl zur Passworteingabe im Lockscreen als auch bei Einkäufen im iTunes- und App-Store genutzt werden kann. Vorschnell kamen die NSA-Tweets, vorschnell wird proklamiert, dass der Chaos Computer Club das System so schnell gehackt hätte, kurz, Touch ID wird tragisch missverstanden.

Ja, generell bestehen gewisse Probleme beim Nutzen von Fingerabdrücken als Passwort, neben den datenschutzrechtlichen Implikationen ist wohl am gravierendsten, dass man seinen Fingerabdruck nicht ändern kann – wer ihn einmal besitzt, hat ihn für immer und kann ihn beliebig verwenden. Dass es möglich ist, auch Apples Touch ID-Sensoren zu täuschen, hat der Chaos Computer Club tatsächlich bewiesen; der sicherste Aspekt des Systems wird in der breiten Presse aber weiterhin außer acht gelassen: Der Fingerabdruck ist effektiv nicht das Passwort, er sorgt lediglich dafür, dass ein kleiner, von der Außenwelt abgeschnittener Teil des A7-Chips im iPhone sagt, “OK, mir wurde der richtige Fingerabdruck gezeigt, du darfst eintreten.” Wer eine App per Touch-ID kauft, gibt nicht seinen Fingerabdruck als Passwort ab, sondern der Fingerabdruck gibt das sicher gespeicherte Passwort frei (oder im Fall des Entsperrens die Erlaubnis selbiges zu tun). Das ist ein kleiner, aber überaus bedeutender Unterschied!

Das iPhone 5s wird beworben als Apples “most forward thinking iPhone yet” – Touch ID legt den Grundstein für einen Teil der Zukunft die Apple sieht. Durch die komplette Abriegelung des Fingerabdruckscans auf dem A7 kann nämlich niemand etwas mit dem Fingerabdruck anfangen, der nicht auch das dazugehörige iPhone in seinen Händen hält. Jeder Nutzer kann 1Password (oder iCloud-Keychain…)-generierte Passwörter verwenden, die schwierig zu knacken sind, und, solange man sich sein iPhone nicht klauen lässt ohne es zu merken, hat man wenig zu befürchten – in jedem Fall weniger als mit einem vierstelligen Zahlencode. In ein bis zwei Jahren wird Apple Touch ID für Dritte öffnen und Passwörter über den Fingerabdruck auch in anderen Apps eingeben lassen – unsere online Banking-Passwörter können so kompliziert sein, wie die Banken es erlauben, und es wird keine Qual mehr sein, irgendwelche Sonderzeichen auf dem iPhone zu suchen. In Kombination mit iBeacons braucht das iPhone auch kein NFC, um für mobile Bezahlung oder “Internet-of-Things”-Anwendungen zur Verfügung zu stehen und ist dabei sogar preiswerter als die Konkurrenz.

Den zweiten Grundstein für Apples Zukunft legen die beiden im iPhone 5s verbauten Chips: Der A7 und der M7. Beide Chips bringen nicht im Voraus geleakte [1] und durchaus bahnbrechende Veränderungen mit sich. Mit dem A7 ist Apple mal wieder einen Schritt weiter als die Konkurrenz; es ist der erste 64-Bit Chip in einem Handy und obwohl dieser Schritt nicht zwingend schnellere Geräte bedeuten muss [2], hat Apple ganze Arbeit geleistet:

CPUPerformance_5s_Schiller

Die Entwicklung ist unglaublich und legt erneut den Grundstein für die nun nicht mehr ferne komplett 64-Bit-basierte Zukunft.

Der M7 ist zusätzlich interessant: Er lagert die ehemals vom A6 übernommenen Aufgaben (Gyroskop, Kompass, Beschleunigungssensor) aus. Der Vorteil liegt dabei darin, dass der M7 den Akku weniger belastet und somit konstant die Daten der oben genannten Sensoren sammeln und Apps zur Auswertung zur Verfügung stellen kann. Klingt langweilig, ist aber insofern großartig, als dass es eine komplett neue Kategorie von Fitness-Apps ermöglicht, die Funktionen von spezifischen Drittanbieter Hardware übernehmen können (Fitbit, Jawbone, Nike Fuel Band – Apple’s looking at you…).

Tim Cook hat mehr als einmal deutlich klargestellt, dass “wearable technology” eine interessante Produktkategorie ist und – auch wenn Samsung hier arg vorschnell eine schlechte Kopie eines noch nicht vorhandenen Apple-Geräts auf den Markt gebracht hat – eine “iWatch”, sprich ein Gerät, das sich vermutlich um des Nutzers Handgelenk schlingen würde, scheint im Rahmen des Möglichen. Ein solches Gerät würde zweifelsohne einen M7 beinhalten. Und damit sind wir mittendrin, im Oktober.

Oktober

“Exciting New Product Category”

Während des Q2-Earnings Calls sprach Tim Cook von einer neuen, spannenden Produktkategorie, die Apple für Herbst 2013 und/oder 2014 in Planung hätte – das klingt zunächst einmal interessant, aber was genau können wir erwarten?

Die erste Frage, die sich stellt, ist, was Apple eigentlich als “Product Category” definiert. Nach meiner Vermutung produzieren die Damen und Herren in Cupertino aktuell vor allem in vier Produktkategorien mit verschiedenen Unterkategorien[3]:

  • iPhones
    • 5c und 5s
  • iPads
    • Full-size und mini
  • iPods
    • shuffle
    • nano
    • touch
    • classic
    • (Apple TV)
  • Macs
    • MacBooks (Pro, Air, Retina)
    • iMac
    • Mac mini
    • Mac Pro

Spannend hierbei: Die Apple TV taucht in der iPod Kategorie auf. Gerüchte um einen stärkeren Fokus auf einem Apple TV-ähnlichen Gerät von Seiten Apples bestehen seit Ewigkeiten.

Sollte Apple das anders sehen, könnte man argumentieren, das iPhone 5c sei eine neue Produktkategorie. Glaube ich aber nicht. Auch die Cases, die Apple jetzt wieder als iPhone Accessoires verkauft, sind weder neu noch “exciting” – ich bin davon überzeugt, dass Apple im Laufe des folgenden Jahres eine neue Oberkategorie einführen wird oder zumindest eine der Unterkategorien dramatisch verändern wird. Ob die Apple TV Box endlich ihren Hobby/Intense-Interest-Status verlassen darf oder der iPod nano zur iWatch mutiert, werden die nächsten Monate zeigen. Apples kürzliches Zufügen verschiedener Apple TV Apps lässt auf ersteres schließen, das Interface von “iOS in the Car”, der M7 sowie das Einstellen eines weiteren Nike-Mitarbeiters lassen mich auf einen Fuelband-Pebble-ähnliches Gerät von Apple hoffen und wer weiß, vielleicht sehen wir auch mal wieder eine totale Überraschung bei einer Keynote…

iPads, der Mac Pro und Mavericks

Ich denke niemand bezweifelt, dass wir im Oktober neue iPads für die Weihnachtshochsaison vorgestellt bekommen werden – dazu nur einige kurze Fragen: Sehen wir ein Retina iPad mini? Ich denke, es liegt im Rahmen des Möglichen – vor allem hoffe ich es! Sehen wir Touch ID in den neuen iPads? Auch hier gehe ich davon aus, dass die Antwort ja sein wird, es erscheint jedenfalls logisch.

Der Mac dagegen wirft größere Fragen auf: Sehen wir erstmals ein komplett kostenfreies OS X Update? Trotz rechtlicher Komplikationen wird sich der Preis zumindest weiter gen Null neigen. Sehen wir MacBook Pros mit Touch ID? Das wäre eine sehr aggressiver Schritt seitens Apple, den ich zu diesem Zeitpunkt für eher unwahrscheinlich halte. Und natürlich: Was werden wir für den leistungsstärksten aller Macs, den neuen Mac Pro hinblättern müssen? Definitiv genug… Dalrymple und Apple gaben noch keinen direkten Hinweis darauf, ob Macs Teil des October Events sein würden, doch während Mavericks und der Mac Pro “im Herbst” erscheinen sollen, zitiert Jim nur den iPad erwähnenden Teil des Artikels, was zumindest auffällig erscheint. Sehen wir also unter Umständen noch ein drittes Event? Oder kommen die neuen Macs am Ende heimlich still und leise in den Store?

Ich fiebere dem Weihnachtsquartal entgegen, bin auf neue Produkte gespannt und freue mich darauf, in Zukunft weitere Gedanken hier bei phasedrei mit Euch teilen zu dürfen.

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  1. Während die Details, die in der chinesischen Zulieferkette einfach auszufiltern sind (Design…), immer leaken werden, funktioniert Apples “doubling down on secrecy” im eigenen Hause wie eine eins!  ↩
  2. Ceteris paribus, läuft 64-Bit Gefahr, gar langsamer zu sein als 32-Bit.  ↩
  3. Normalerweise liebe ich Apple für Detailverliebtheit und prinzipiell halte ich seine Produktnamen für nicht immer perfekt aber doch bedeutend besser als die der Konkurrenz (wisst ihr noch, das Nokia 3210 oder das HP Compaq nc6400? Marketinggeniestreiche!), aber momentan ist es ein Chaos – die iPhone Modelle werden neuerdings mit kleinem “c”/“s” beworben; eine logische Erklärung hierfür lieferte John Gruber: “S5”, ein wahrscheinlicher Modellname für Samsung, und “5S” sehen sich – je nach Schriftart und auf den ersten Blick – zum Verwechseln ähnlich, “S5” und “5s” sind dagegen leicht zu unterscheiden. Die iPod Namen wurden außerdem schon immer klein geschrieben, sodass es Sinn ergibt, auch das mini des iPads klein zu schreiben; für fragwürdig halte ich dagegen wiederum die Schreibung des Mac minis und Mac Pros, da hier zwei Namen aus der iPod/iPad und Mac Linie aufeinander treffen…  ↩

Der Erfolg von Thunderbolt: RAID-System im Test

Bis jetzt gibt es nur eine Hand voll Thunberbolt-Peripheriegeräte, die für den Privatkunden bzw. ein Mittelständisches Unternehmen interessant sind. Apple hat mittlerweile in allen Mac-Computer einen solchen Highspeed-Anschluss integriert. Doch ist Thunderbolt wirklich so schnell wie es Entwickler Intel verspricht?

Aktuell bei uns im Test ist das “Promise Pegasus R6“. Diese Hardware-RAID-Lösung bietet mit sechs oder zwölf Terrabyte eine große Menge an Speicherplatz in Kombination mit einem sog. RAID, das vor Datenverlust schützt.

Das Gerät selbst ist aus Aluminium gefertigt und wirkt dadurch außerordentlich edel – und es passt neben jeden Mac auf dem Schreibtisch. Angebunden wird das Gerät via Thunderbolt-Kabel an einen dafür geeigneten Computer. An der Vorderseite des Devices sieht man nach dem Einschalten über dem blau leuchtenden „Power-Knopf“ verschiedene LED‘s an jedem Festplatteneinschub blinken, die die Aktivität anzeigen und bestätigen, dass eine Festplatte verbaut ist. Standardmäßig befinden sich Hitachi HDD‘s mit 7200 rpm in dem 1599€ teuren Gerät. Unterstützt wird RAID 0, 1, 5, 50, 6, 60 und 10 (laut Apple-Online-Store).

 

Da Apple das Produkt in die offizielle Zubehör-Liste aufgenommen hat, bei der jeder Käufer beim Online-Kauf Zusatz-Devices auswählen kann, erlangte dieses RAID-System überregionale Bekanntheit.

Das “Promise Pegasus R6″ wird über die mitgelieferte Software konfiguriert. Sie ist recht einfach zu bedienen und auch für Einsteiger geeignet. Standardmäßig ist ein RAID 5 vorkonfiguriert. Durch animierte Grafiken und Systemstatistiken im Systeminformationsbereich wird es dem Benutzer einfach gemacht, seine Datenumgebung zu verwalten.

Die Lautstärke spielt auch bei solchen Gerätegattungen immer wieder eine wichtige Rolle, sodass ich es mir nicht entgehen lassen habe, das Gerät in einer leisen Umgebung zu testen. Dabei hat sich herausgestellt, dass man selbst bei völliger Stille entspannt arbeiten kann, da das das System eine relativ leise Arbeitslautstärke hat.

Der Lüfter dreht auf einer niedrigen Drehzahl und erzeugt somit wenig Lautstärke. Trotzdem sind Überhitzungen (fast) ausgeschlossen, weil das Gerät auch nach langer Benutzung immer eine normale Temperatur aufweist. Ärgerlich jedoch: Selbst wenn sich der Computer im Standby-Zustand befindet, lüftet das Pegasus weiter.  Einen Schlafmodus sucht man ebenfalls vergeblich.

Im Geschwindigkeits-Check besticht das System durch wirklich herausragende Werte. Beim Blackmagic-Speedtest waren Werte um 550 MB/s sowohl im Lesen, als auch im Schreiben kein Problem. Im RAID 0 Verbund ist durchaus mehr möglich (750MB/s). Falls man wie im Test im RAID 5 arbeitet, hat man trotzdem flotte Kopiergeschwindigkeiten (z.B. iTunes-Bibliothek von 13GB in unter einer Minute) und eine hohe Ausfallsicherheit. Durch ein RAID 5 hat man eine Nettospeicherkapazität von fünf Terrabyte.

Benutzen kann das Gerät jeder, der einen thunderbolt-fähigen Computer besitzt. Am besten eignet sich das Gerät für kleine oder mittelgroße Agenturen, die im Videobereich arbeiten und große Daten zwischen Ihren Geräten austauschen möchten und dabei möglichst wenig Wartezeit kalkulieren können. Für Medienschaffende kann die Anlage auch im privaten Bereich eine gute Investition sein. Bei hohen Ansprüchen sind auch mehrere Geräte kein Problem: das System verfügt über einen weiteren Thunderbolt-Port (z.B. für weitere Pegasus Geräte oder Apples Thunderbolt Display).

Der Kaufpreis von rund 1600 Euro ist sehr happig, jedoch für die Ausstattung des Gerätes durchaus angemessen, da bereits 6 HDD‘s von Hitachi, mit je 1TB Speicher integriert sind. Ein Großteil des Verkaufspreises decken somit alleine die Festplatten ab. Ein vergleichbares Gerät von Drobo (Drobo 5D), welches vor ein paar Tagen angekündigt wurde, wird mit Sicherheit in  der gleichen Preisklasse spielen. Es bleibt also spannend wie sich der Markt entwickeln wird.

WWDC 2012, Teil 2: Keynote im Moscone Center

Hallo hier von der WWDC. Nach langem Anstehen seit 4:00 am sitze ich jetzt im Moscone Center und warte drauf, dass wir in die Haupthalle zur Keynote kommen. Aktuell haben wir Glasfaser-Anbindung und 5Ghz-WLAN, sodass die Internetversorgung abgedeckt ist. Später geht es dann mit der Keynote los und ich werde versuchen, von dort zu bloggen. Ein Problem hierbei könnte das WLAN sein, was wir jedoch aktuell noch nicht einschätzen können. Ansonsten funktioniert alles einwandfrei und die Zeit vergeht im Flug.

WWDC 2012: Liveticker zur Keynote (direkt aus dem Moscone Center in San Francisco!)

Lars Lindemann flog für phasedrei nach San Francisco und berichtet von der WWDC 2012 im Moscone Center – live und in Farbe. Auf dem neuesten Stand seid ihr, wenn ihr unseren RSS-Feed abonniert. Außerdem sind wir auf Facebook und Twitter zu finden!

In diesem Liveblog zur Keynote berichten Lars und ich über die Präsentation, mit welcher Apple wie jedes Jahr um 19 Uhr deutscher Zeit (10:00 Ortszeit) die Veranstaltung eröffnet.

[20:55, Ben] Vielen Dank für euer Interesse. Nun fragen wir: Worauf freut ihr euch am meisten?

[20:54, Ben] Vorbei, Ende, Aus. Die Keynote wurde offiziell beendet.

[20:54, Ben] Tim: "We make the world a better place!" – Das war auch immer Steves Meinung, aber er hat es nie öffentlich gesagt.

[20:52, Ben] Jetzt werden die Entwickler noch ein bisschen motiviert, für Apple zu schreiben.

[20:52, Ben] Tim Cook ist wieder auf der Bühne, offensichtlich um die Veranstaltung zu beenden. Oder kommt doch noch "one more thing"?

[20:51, Ben] iOS 6 wird auf iPhone 3GS, 4, 4S sowie iPad 2 und 3 sowie iPod Touch 4 laufen und kommt im Herbst. Eine Beta für Entwickler wird heute bereitgestellt.

[20:49, Ben] Scott gibt noch eine kurze Zusammenfassung und nennt zwei weitere Neuerungen: Man kann nun mehrere Signaturen anlegen und 'Find my iPhone' bekommt einen 'Lost Mode'.

[20:47, Ben] Nun wurde die Turn-by-turn-Navigation genauer erklärt anhand einer Demo. Die 3D-Maps sehen unfassbar gut aus.

[20:43, Ben] Maps nun auch mit Siri-Integration. – "Take me to the Golden Gate bridge."

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[20:41, Ben] Es gibt 3D-Karten, Traffic-View und eingebaute Navigation. Ziemlich cool.

[20:41, Ben] Mit Guided Access kann man z.B. einen Single-App-Modus aktivieren. Nun schauen wir uns die neue Maps-App an.

[20:39, Ben] Passbook.

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[20:36, Ben] Kleiner Hinweis am Rande: Die Apple-Aktie ist noch relativ stabil. Ob sich das nachher ändert, wenn Entwickler und Presse die neuen Geräte ausprobieren können?

[20:35, Ben] Neue App: Passbook. Man kann darin nun Ticket-Daten speichern, z.B. Busticket, Kinoticket, Pass... Direkt in das System integriert, mit Ortungsfunktion – um z.B. direkt am Kino eine Nachricht zu bekommen.

[20:33, Ben] VIP Mailbox auch in iOS 6. Man kann Fotos und Videos direkt in der Mail-App hinzufügen. Darüber hinaus ist es möglich, passwortgeschützte Office-Dokumente zu öffnen. Außerdem: Pull to refresh (nach unten ziehen, um zu aktualisieren) in Mail.

[20:32, Ben] Sorry für die kleine Verzögerung, wir hatten gerade ein kleines Verbindungsproblem. Weiter geht's! :)

[20:32, Ben] Weitere Funktionen von iOS 6: iCloud Tabs (vorhin schon erwähnt), Reading List (natürlich auch mit Offlinemodus). Man kann nun außerdem Fotos direkt in Safari hochladen. Außerdem kann man seiner Webseite eine App hinzufügen. Darüber hinaus geteilte Fotostreams und Fullscreen-Support im Landscape-Modus.

[20:28, Ben] FaceTime über das Mobilfunknetz – es hieß bewusst nicht "FaceTime via 3G", es war von "Cellular" die Rede.

[20:27, Ben] So kann man auch ungestört schlafen – die Nachrichten kommen weiterhin am iPhone an, aber der Bildschirm bleibt schwarz. Und man kann nun endlich Anrufer blockieren.

[20:26, Ben] Wenn man gerade nicht rangehen kann, kann man sich daran erinnern lassen, zurückzurufen oder direkt mit einer Nachricht antworten. Auch neu: 'Do not disturb'.

[20:24, Ben] Die Facebook-Integration wird selbstverständlich in vielen integrierten Apps zu finden sein. Die Stores sehen nun anders aus und kommen im neuen, schwarzen Design daher.

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[20:22, Ben] Siri wird auch auf dem iPad 3 funktionieren. Jetzt: Facebook-Integration.

[20:22, Ben] Siri ist jetzt in weiteren Ländern und Sprachen verfügbar: Kanada (Englisch und Französisch), Spanisch (Mexiko), Italienisch, in der Schweiz, Korea, Taiwan, China... Und die lokale Suche ist nun auch in Deutschland verfügbar!

[20:18, Ben] Siri kann jetzt Apps starten. Sehr schön!

[20:17, Ben] Jetzt wird Siri erneut vorgestellt; inklusive vieler neuer Funktionen und Sprachbefehle. Siri findet Restaurants und reserviert nun auch Tische... Die Frage ist: Bekommen wir das auch in Deutschland oder wird das erneut ausschließlich in den USA funktionieren?

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[20:13, Ben] 200 neue Funktionen in iOS 6.

[20:12, Ben] 10 Milliarden Tweets mit iOS 5. 130 Millionen Game Center-Benutzer.

[20:12, Ben] 140 Millionen iMessage-Nutzer. Wow. Fast die Hälfte aller Fotos auf Twitter kommen von iOS 5.

[20:10, Ben] Jetzt: iOS 6. Scott Forstall ist auf der Bühne.

[20:09, Ben] Heute gibt es eine weitere Developer Preview von Mountain Lion, da kommt Freude bei mir auf ;)

[20:08, Ben] Mountain Lion wird im Juli für 20 Dollar verfügbar sein. Sogar weniger, als Lion kostete! Man braucht nur eine Lizenz, sie gilt für alle Macs, die man besitzt. Wer jetzt einen der heute vorgestellten Macs kauft, bekommt selbstverständlich ein kostenloses Upgrade.

[20:07, Ben] Weitere neue Funktionen in Mountain Lion: Mail VIP, Photostream-Bildschirmschoner, 'Reading List' ist offline, OS X-Updates direkt via Mac App Store...

[20:05, Ben] Wir sehen eine Demo von AirPlay Mirroring.

[20:02, Ben] Next: AirPlay Mirroring. So kann der komplette Bildschirminhalt des Macs 1:1 auf AirPlay-fähigen Geräten (z.B. Apple TV) angezeigt werden – inkl. Ton natürlich.

[20:01, Ben] Neues Feature: Power Nap. Es werden auch dann neue Daten geladen, während der Mac 'schläft'. Beispielsweise werden E-Mails geladen, der Fotostream aktualisiert oder Erinnerungen und ähnliche Daten abgeglichen.

[19:58, Ben] Mal wieder eine Video-Demo. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal kurz entschuldigen, dass wir bisher keine Bilder eingebunden haben. Das Problem ist: Lars ist nicht im Presse-WiFi und kann daher durch die kleine Leitung keine Bilder pressen :(

[19:56, Ben] Siri Dictation kommt auf den Mac! Außerdem ein Share-Button, mit dem man zu Twitter, via Nachricht oder AirDrop, als E-Mail, zu Flickr, etc. teilen kann. Neuer Safari mit 'Einheitsleiste', also Suchleiste und Adressleiste in einem, kommt ebenfalls. Schnellste JavaScript-Engine bisher. Und: iCloud Tabs, womit man an anderen via iCloud verbundenen Geräten geöffnete Tabs sehen kann.

[19:54, Ben] Wenn man z.B. einen Beamer anschließt, werden die Benachrichtigungen automatisch stumm geschaltet.

[19:50, Ben] Das Symbol des Benachrichtigungszentrums ist nun anders. Game Center für den Mac wird ebenfalls vorgestellt. Die Entwickler bekommen ein SDK für Documents in the Cloud.

[19:48, Ben] Ist jemandem aufgefallen, dass Apple nun wieder nVidia-Grafiken für die neuen Geräte nutzt?

[19:47, Ben] Craig erzählt von Nachrichten, Adressbuch, Erinnerungen und Notizen.

[19:47, Ben] 200 neue Funtkionen in Mountain Lion, 8 größere Features werden vorgestellt.

[19:46, Ben] 66 Millionen Mac-Nutzer, 26 Millionen verkaufte Kopien von Lion (nicht vergessen: Alle über den Mac App Store!), 40% der Benutzer sind auf Lion umgestiegen – Windows 7 brauchte dafür immerhin 27 Monate.

[19:45, Ben] Jetzt auf der Bühne: Craig Federighi. Er erzählt von Mountain Lion.

[19:43, Ben] Standardkonfiguration: 2.3 GHz Quad Core i7, 8 GB RAM, 650 M GT, 256 GB Speicher – 2199 US-Dollar.

[19:42, Ben] So, Ende des Videos. Hier kommen die Konfigurationen.

[19:40, Ben] Das neue Gerät hat nun auch an den Seiten kleine Lüftungsschlitze und wird daher noch leiser.

[19:39, Ben] Das Gerät hat übrigens 15" und wiegt knapp über 2 Kilo.

[19:39, Ben] Kleiner Hinweis: Selbstverständlich ist es keine SSD im eigentlichen Sinne, sondern wie beim MacBook Air ein kleiner Flashriegel, der direkt auf dem Logicboard angebracht ist.

[19:37, Ben] Flacher als das aktuelle MacBook Pro, aber trotzdem schneller. Ziemlich coole Sache!

[19:37, Ben] Die kleineren Änderungen umfassen Bluetooth 5.0, bessere Lautsprecher – und der Auswurfknopf ist nun wie beim MacBook Air dem Ausschaltknopf gewichen.

[19:36, Ben] Allerdings gibt es neben einem Gigabit Ethernet-Adapter nun auch einen FireWire 800-Adapter zu kaufen.

[19:35, Ben] Mit dabei: HDMI-Port, 2x Thunderbolt – dafür ohne Firewire. Also nichts für die Audio-/Videoprofis, die noch nicht auf dem neuesten Stand sind.

[19:34, Ben] Wie auch beim MacBook Air kann man nichts nachträglich einbauen. Es kommt allerdings mit einem Quad Core i7 und bis zu 768 GB Flash-Speicher daher, das sollte vollkommen ausreichen. Trotz des neuen Displays immerhin 7 Stunden Akkulaufzeit.

[19:32, Ben] Adobe hat Photoshop angepasst (und getestet), Diablo III gibt es ebenfalls dafür. Jetzt kommen die technischen Daten.

[19:31, Ben] "It's perfect to create iPad applications."

[19:29, Ben] "World's highest resolution notebook display."

[19:29, Ben] Das gezeigte Modell hat 15.4" und löst unbeschreibliche 2880 x 1800 Pixel auf, das sind 5.184.000 Pixel – 4x so viele Pixel wie aktuell.

[19:28, Ben] Hier die Details: 0.7 inches dünn, ca 1.8 cm. – "Thin as the MacBook Air." – wiegt weniger als das aktuelle 13"-Modell, das (Retina-)Display geht bis zum Rand.

[19:26, Ben] Halb so dick wie ein Finger. Unglaublich.

[19:26, Ben] Fast so dünn wie das MacBook Air!

[19:25, Ben] Neues Display, deutlich dünner als die Vorgänger.

[19:25, Ben] Eine neue Generation von MacBook Pros kommt!

[19:24, Ben] Nun sehen wir ein mit einem Tuch bedecktes Produkt – vielleicht ein neues MacBook Pro?

[19:24, Ben] Und: Die Preise bleiben gleich.

[19:24, Ben] Das 15"-Modell kommt mit 1 GB Grafikspeicher daher. Beide Modelle sind ab heute verfügbar.

[19:23, Ben] Neue MacBook Pros! Natürlich ebenfalls mit Ivy Bridge, bis 2.7 GHz, ebenfalls 60% schnellere Grafik (GT 650M), auch USB 3.0 – das war das 13"-Modell.

[19:22, Ben] Woohoo! Shipping today :) Meine Freundin möge sich dann schonmal darauf einstellen, dass sie eventuell ziemlich bald ein MacBook Air bekommt ;)

[19:21, Ben] Sieht so aus, als hätte das Display einen kleineren Rand...

[19:21, Ben] Weiter im Text: FaceTime HD-Kamera (nicht sicher, welche Auflösung genau das ist, sollten 2 Megapixel bei Bildern sein, 720p-Video), Modelle mit 11" und 13" wie bisher und Intel HD Graphics 4000.

[19:20, Ben] USB 3.0 – ob das Steve gefallen würde? Oder dreht er sich gerade im Grab – was meint ihr?

[19:19, Ben] Gesteigerte Geschwindigkeit auch beim Speicher: 500 MBit/s lesend. Noch dazu USB 3.0, wie erwartet.

[19:19, Ben] Here we go: Neues MacBook Air, natürlich mit Ivy Bridge-Chipsatz. Core i7 mit 2.0 GHz, bis zu 8 GB RAM, 60% schnellere Grafik, bis zu 512 GB Flashspeicher (SSD).

[19:18, Ben] Sorry, kleine Korrektur: Selbstverständlich war Tim Cook auf der Bühne, nicht Phil Schiller. Kleiner Fehler von Lars. Kann mir aber vorstellen, wie angespannt er ist ;)

[19:17, Ben] "Today we are announcing exiting new changes in our notebook lineup." – Die Gerüchte stimmen.

[19:16, Ben] Nachvollziehbar. Was wäre Apple heute ohne die Devs?

[19:16, Ben] Phil dankt den Entwicklern für die wundervollen Apps.

[19:15, Ben] Das Video ist zu Ende und Phil Schiller erneut auf der Bühne.

[19:13, Ben] Zurzeit ist es nicht ganz so spannend. Immer noch: Videotime.

[19:10, Ben] Das ging unter: 32 neue Länder bekommen ab heute Zugriff auf den App Store.

[19:09, Ben] Apple zeigt ein Video eines Blinden aus Deutschland, der dank App nun im Wald spazieren gehen kann.

[19:07, Ben] Es wurden 5 Milliarden Dollar an die Entwickler ausgeschüttet. Beachtlich!

[19:06, Ben] 650.000 Apps im Store, 225.000 davon nur für das iPad. Mittlerweile wurden 30 Milliarden(!) Apps heruntergeladen, was ein großer Meilenstein für Apple ist.

[19:05, Ben] 400 Millionen App Store-Accounts gibt es mittlerweile und – oh, Wunder – auch dieses Jahr ist es der Store mit den meisten Kreditkarten-(Datensätzen).

[19:04, Ben] Die Teilnehmer kommen aus 60 Ländern; es wird 112 Sessions und 125 'hands-on-labs' geben; dafür sind über 1000 Apple-Mitarbeiter vor Ort.

[19:03, Ben] Ein Siri-Video hat die Menge empfangen und nun steht Phil Schiller auf der Bühne. Es ist die 23ste WWDC und sie war innerhalb 1 Stunde 43 Minuten ausverkauft.

[19:02, Ben] Gerade wurden alle Teilnehmer darum gebeten, ihre Geräte stumm zu schalten und nun geht es los. Liebe Grüße direkt aus dem Moscone Center!

[18:28, Ben] Wie ich gerade von Lars hörte, sind die Türen nun geöffnet und die Teilnehmer beginnen damit, ihre Plätze einzunehmen. So langsam steigt die Spannung.

[12:30, Ben] In San Francisco ist es 3.30 nachts und Lars steht bereits mit ein paar weiteren Entwicklern aus Deutschland vor dem Moscone Center in der Schlange und wartet auf den Einlass am Morgen.

WWDC 2012, Teil 1: Einreise in die USA

Lars fliegt für phasedrei nach San Francisco und berichtet von der WWDC 2012 im Moscone Center – live und in Farbe. Auf dem neuesten Stand seid ihr, wenn ihr unseren RSS-Feed abonniert. Außerdem sind wir auf Facebook und Twitter zu finden!

Schon heute früh bin ich zum Flughafen Düsseldorf gefahren, um mich in die USA zu begeben. Nach einem Kaffee im Starbucks nach dem Check-In war ich guter Laune und freute mich auf die USA. Spätestens nach der Sicherheitskontrolle wurde mir klar: Die Einreise macht immer Probleme, nicht nur bei mir. Skeptische Bundespolizeibeamte, die einem nicht gerade Mut machen, kontrollieren den Pass und wünschen einem einen guten Flug, und ‘Glück’ bei der Einreise.

Jetzt sitze ich an Gate C37 und habe noch knapp eineinhalb Stunden, bis mein Flug nach San Francisco losgeht. Falls mit der Einreise alles problemlos klappt, komme ich gegen 17 Uhr Ortszeit (GMT -7) an und fahre dann mit der BART (Underground von San Francisco) zu meinem Hostel, in dem ich für die Dauer der WWDC übernachten werde.

Morgen werde ich dann San Francisco erkunden und euch weitere Eindrücke schildern. Am Sonntag geht der Stress der WWDC los: Tickets abholen, Entwickler treffen und befragen sowie Kraft tanken, um am Montag in aller Frühe aufzustehen und zum Moscone Center zu laufen.

Die fünf beliebtesten Artikel des Jahres 2011

Ein bisschen verspätet – aber besser zu spät als nie: Ein frohes neues Jahr euch allen! Auf dass sich eure Vorsätze erfüllen mögen! Da wir 2011 nun überstanden haben, darf eines nicht fehlen: Die Zusammenfassung der fünf beliebtesten Artikel des vergangenen Jahres. Here we go:

Warnung vor ClickandBuy mit iTunes! – 6130 Aufrufe

iPhone 4 lässt sich nicht wiederherstellen (Fehler 1004) – 5294 Aufrufe

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Nur diese fümf meist gelesenen Artikel haben also schon über 20000 Klicks gebracht. Dafür, dass das Blog erst Mitte September online gegangen ist, sind rund 45000 Besuche auch beachtlich. Vielen Dank dafür! Auf ein weiteres erfolgreiches Jahr für uns alle! :)

Deine Meinung zur “Let’s talk iPhone”-Keynote, Ben?

Die erste Keynote, seit Tim Cook CEO ist. Hat er gut gemacht, finde ich. Natürlich war Steve Jobs charismatischer, aber Tim muss in die Rolle erst noch hineinwachsen. Ich freue mich schon auf die nächste Präsentation.

Wie findest du Apples neuestes Mobiltelefon, das iPhone 4S?

Dass am Design nichts geändert wurde, finde ich nicht schlimm, ich mag das aktuelle, zeitlose Design sehr; mehr dazu unten. Das Innenleben und die neuen Funktionen stehen klar im Vordergrund: Die bessere Hardware sorgt dafür, dass es nicht wie zuvor immer mal hakt.

Mein klarer Favorit ist die neue Kamera. Schießt deutlich schneller deutlich bessere Bilder. Einen tollen Vergleich findet man hier. In den kommenden Tagen und Wochen werde ich auch selbst ein paar Bilder und Videos machen und hier präsentieren.

Im nächsten iPhone dürfen aber, um auch in diesen Bereichen aufzuschließen, NFC (Near Field Communication) und “4G” alias LTE nicht fehlen.

Hast du ein iPhone 5 erwartet? Bist du enttäuscht?

Seit einiger Zeit verfolge ich die Gerüchte um Apple nicht mehr so intensiv und schreibe ihnen vor allem nicht mehr so viel Gewicht zu. Noch dazu hat sich meine Erwartungshaltung geändert, ich sehe das nun realistischer.

Ich zitiere einfach mal die New York Times:

The question isn’t what’s in a name – it’s what’s in a phone. And the answer is: A lot of amazing technology. And some of it feels like magic.

Hätte Apple das Gerät iPhone 5 genannt und ihm ein anderes Design verpasst, hätte die Presse es wahrscheinlich nicht so sehr zerrissen. Aber erstens müssten sich die iPhone 4-Nutzer dann neues Zubehör kaufen – das bedenkt irgendwie niemand, der über unveränderte Produktdesigns meckert – und zweitens hat das iPhone 4S einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt und die Presse hat einfach übertrieben.

Deine Meinung zu Siri, dem neuen persönlichen Assistenten?

Klasse. Siri ist sehr gut umgesetzt, im Deutschen leider nicht ganz so gut wie im Englischen. Auch manche Funktionen, wie z.B. das Suchen von Restaurants in der Nähe mit Sprache funktionieren im Deutschen noch nicht. Ich bin gespannt, wie sich Siri weiterhin entwickeln wird und ob sich auch hier die Konkurrenzsoftware weiterentwickelt.

Sehr sinnvoll finde ich es vor allem im Auto und beim Sport. Es kann durchaus viel Zeit sparen und das ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen.

Lohnt sich ein Wechsel vom iPhone 4? Wer sollte ein 4S kaufen?

Wer ein iPhone 4 hat muss nicht zwingend umsteigen. 3GS und früher sehen im Vergleich zum 4S natürlich alt aus, aber das iPhone 4 ist nicht deutlich schlechter. Auf Siri und die deutlich bessere Kamera muss man dann allerdings verzichten.

Was hältst du von iOS 5 und iCloud? Welche Neuerung ist dein Favorit?

iOS 5 nutzte ich schon seit der ersten Beta-Version und finde, dass Apple hiermit ein großer Schritt nach vorne gelungen ist.

iCloud ist klasse. MobileMe in gut und günstig. Aber diesmal wirklich. Bei mir bisher keine Probleme, alles synchronisiert ohne weiteres Zutun. Zusatzspeicher ist günstig bepreist; nur schade, dass man diesen nicht als Datenspeicher nutzen kann, wie zuvor iDisk. Meine Alternative: Dropbox.

Wieso lässt sich 3G auf dem iPhone 4S nicht mehr ausschalten?

Ohne groß Worte darüber zu verlieren, was das Problem ist (das sollte die Überschrift schon mitteilen), hier einige Theorien:

3G deaktivieren kann sogar dazu führen, dass die Akkulaufzeit schlechter wird: Die nächste UMTS-Station ist höchstens 2 km entfernt, bei GSM können es auch 10 oder 20 sein, daher dann weniger Akkulaufzeit. [via @simvalue, hier und hier]

Das war mir bisher auch neu und ich hoffe, dass einige diesen Tipp nun beherzigen und – zumindest bei den älteren Modellen – nicht pauschal 3G abschalten. Könnte sein, dass Apple sich nun gedacht hat, den Usern die Entscheidung aufgrund dieses “Problems” abzunehmen. Dann wäre da allerdings die Frage, wieso es nur beim iPhone 4S so ist und nicht mit iOS 5 allgemein eingeführt wurde.

Eine Erklärung wäre noch, dass der World-Chip einfach keine Umschaltung zwischen 3G/2G beherrscht. [via @steve_m, hier]

Auch ein guter Ansatz. Eine weitere Idee betrifft Siri:

Liegt eher an der Datenmenge, die Siri benötigt. [via @wire23, hier]

Wenn man Siri am iPhone 4S deaktiviert, bringt das aber leider die Option, 3G an- und auszuschalten, nicht wieder zurück in die Einstellungen-App.

Es kann aber natürlich auch ein Softwarefehler sein. Wir schauen einfach mal, ob Apple bald ein Update oder eine Erklärung nachreicht. Es sei noch angemerkt:

Wenn die Akkulaufzeit nicht schlechter ist, sollte man das aber auch nicht wollen/machen müssen.

Ich hatte 3G beim iPhone 4 immer aus, weil es – zumindest gefühlt – sonst deutlich schneller leer war. Wie seht ihr das?

 

 

Deine Meinung zur "Let's talk iPhone"-Keynote, Kay?

Relativ langweilig. Tim Cook hat die Präsentation ähnlich gehalten wie es Steve Jobs auch getan hätte. Ich kann mir gut vorstellen, wie Steve genau die gleichen Worte benutzt hätte und trotzdem ist der Funke nicht übergesprungen. Tim Cook kann einfach nicht so fesseln und begeistern. Vielleicht liegt das an seiner einschläfernden Stimme? Ich kann es nicht sagen.

Natürlich gab es auch wenig Neues. Die meisten wirklich interessanten Features sind Software und iOS 5 kennt man halt schon seit der WWDC und hat es vielleicht sogar schon im Einsatz. Das war vor einem Jahr bei der iPhone 4-Vorstellung auch so, nur war da die neue Hardware viel spannender. Die stehen natürlich sehr großen Erwartungen gegenüber, alle wollen immer überrascht werden und total vom Hocker gerissen. Die Leute wollen, dass Apple ihnen Sachen zeigt, von denen vorher niemand auf die Idee gekommen ist, dass man sie brauchen könnte. Das kann nicht ewig so weiter gehen und das kann man Apple schlecht vorwerfen.

Wie findest du Apples neuestes Mobiltelefon, das iPhone 4S?

Das Gerät ist meiner Meinung nach ein ziemlich solides Hardware-Update. Der A5-Chip war natürlich ein Selbstgänger und dass die ohnehin schon nicht schlechte Kamera noch weiter verbessert wurde, war auch zu erwarten. Zu dem neuen Antennensystem und der verbesserten Downloadgeschwindigkeit kann ich natürlich nicht viel sagen, bevor ich das Gerät tatsächlich in der Hand hatte.

Hast du ein iPhone 5 erwartet? Bist du enttäuscht?

Von dem Gerät selbst bin ich nicht enttäuscht, ich finde diese Diskussion etwas merkwürdig. Warum soll das “nur” ein iPhone 4S sein? Tatsächlich hätte Apple das Ganze einfach iPhone 5 nennen sollen. Weil es der sinnvollere Name gewesen wäre. Jetzt müssen sie sich wieder irgendeinen Kunstnamen für das nächste iPhone ausdenken, denn wenn das dann iPhone 6 heißt sind alle verwirrt, wenn sie aber das 6. iPhone iPhone 5 nennen ist das erst recht merkwürdig.

Ansonsten würde mich interessieren, was denn ein “richtiges” Update gewesen wäre, wenn das iPhone 4S keins ist? Muss es ein neues Design haben? Das bringt auch keine neuen Features, dafür dürfte man sich dann wahrscheinlich neues Zubehör kaufen. Die meisten Neuerungen sind halt heutzutage Software und die Hardware stellt nur noch eine Grundlage dafür bereit. Und das iPhone 4 war da schon eine ziemlich gute Grundlage.

Deine Meinung zu Siri, dem neuen persönlichen Assistenten?

Klingt ziemlich nützlich und wenn das auf deutsch auch so gut funktioniert wird das ein ziemlich cooles Feature. Spracherkennung gibt es schon lange und bisher haben die meisten Leute nur schlechte Erfahrung damit gemacht. Ich habe die bisherige iPhone-Sprachsteuerung nie benutzt, weil ich immer Angst hatte, dass es willkührlich Anrufe startet, obwohl ich eigentlich nur ein anderes Lied abspielen wollte. Da fehlt einfach das Vertrauen.

Es wird sich erst zeigen müssen, ob das Siri, das Apple gekauft hat, so viel besser ist, dass dieses Vertrauen tatsächlich aufgebaut werden kann.
Ich möchte auch noch mal den Nutzen für sehbehinderte Benutzer herausstellen. iOS hat sich durch VoiceOver schon jeher exzellent sogar von Blinden bedienen lassen. Aber wenn Siri so gut funktioniert wie es die Videos vermuten lässt, könnte das für diese Leute eine enorme Erleichterung darstellen.

Lohnt sich ein Wechsel vom iPhone 4? Wer sollte ein 4S kaufen?

Für die meisten Nutzer wird wahrscheinlich vorerst nur die neue Kamera interessant sein. Das iPhone 4 war schon nicht langsam, daher ist es fraglich ob der schnellere A5-Chip tatsächlich ein Argument ist.

In den nächsten Monaten wird sich wahrscheinlich zeigen, wieviele Apps die höhere Leistung ausnutzen und vor allem voraussetzen werden und natürlich auch wie nützlich Siri tatsächlich ist. Dann ist es vielleicht einfacher, eine klare Kaufempfehlung auszusprechen.

Was hältst du von iOS 5 und iCloud? Welche Neuerung ist dein Favorit?

Als Entwickler teste ich es schon eine ganze Zeit lang und möchte nicht mehr auf die Änderungen verzichten. Klar, gerade das Notification-Center gab es so ähnlich schon auf Android. Aber schon bei iOS 4 haben alle geschimpft, dass das Feature nicht da war, jetzt zu meckern, dass es da ist, ist ja etwas unehrlich.

Die neue Twitter-Integration finde ich dabei besonders interessant. Gar nicht unbedingt in den bestehenden Apps, aber den Entwicklern, die einfach nur einen Tweet versenden wollen, spart das eine Menge Arbeit. Ich hoffe wirklich, dass Facebook und Google+ ähnlich gute Integration bekommen.

iCloud wird wirklich interessant. Das was Apple damit gemacht hat und schon gezeigt hat, ist wirklich grandios. Ich freue mich jedesmal, wenn ich Bilder auf dem iPad im Photostream sehe, die ich gerade erst auf dem iPhone aufgenommen habe. Aber wirklich interessant wird es, wenn Apps dann tatsächlich iCloud unterstützen.