Auf der Suche nach der perfekten Grußformel für geschäftliche und private E-Mails

Vor einer Weile habe ich über die perfekte iPhone-Signatur gebloggt – heute geht es um Grußformeln in geschäftlichen und privaten E-Mails. Meine Signatur will geändert werden und auch die Grußformel wird überarbeitet. “Mit freundlichen Grüßen” kann keiner mehr hören. Ich habe einige Ideen zusammengetragen und nun endlich die für mich perfekte Grußformel gefunden. (mehr …)

Kunden, wie ich sie mag #1

Zurzeit steht ja mein iMac zum Verkauf. Ich habe einen Interessenten, welcher aber erst Mitte September zahlen könnte. Da ich schnellstmöglich auf das MacBook Air 13″ umsteigen möchte, habe ich einen Kunden gefragt, der plant, mehrere iMacs anzuschaffen – eigentlich 21.5″, mein 27″-iMac wäre aber vielleicht für den Empfang interessant.

Eben habe ich ihn dann angerufen, um die finale Rückmeldung zu bekommen. Ist ja nicht schlimm, wenn er nun nein sagt, aber dann könnte ich schonmal den Vertrag für oben genannten Interessenten fertig machen.

Kunde: Hallo, Ben!
Ich: Hi!
Kunde lacht laut, wohl wissend, wieso ich ihn anrufe.
Kunde: Ich ruf dich gleich zurück, wenn ich zuhause bin.

Ich bin gespannt, was er sagt. Aber gut, dass wir uns so gut verstehen, dass er mich auslacht anlacht, wenn ich anrufe.

Wofür steht eigentlich das V in STRG+V?

Diese Frage stellte mir letztens eine Kundin. Um ehrlich zu sein: Ich hatte keinen blassen Schimmer, also vertröstete ich sie und nahm mir vor, es rauszufinden. Also habe ich gegoogelt und konnte zwei Theorien ausmachen:
  1. Es sieht aus wie ein Pfeil, der nach unten gerichtet ist. Etwas ablegen also.
  2. Das C steht bekanntlich für copy. Das P (für paste, engl. für einfügen) war schon belegt (von print, engl. für drucken), also entschied man sich für eine Taste nahe des Buchstaben C.

Hand auf’s Herz: Jeder von euch kennt die Tastenkombination zum Einfügen, aber wer wüsste, woher es kommt? Wer es besser weiß, darf mich gerne berichtigen. Was hättet ihr gedacht?

In tiefer Trauer

Gestern habe ich erfahren, dass einer meiner Kunden leider im vergangenen Jahr verstorben ist. Er hatte seine E-Mails lange nicht abgerufen, sich nicht mehr bei mir gemeldet und reagierte auch auf keine meiner E-Mails und Anrufe.

Im Oktober 2010 schaute ich dann das erste Mal danach, wann er seine E-Mails das letzte Mal abgerufen hatte. Ich verwaltete seinen Google Apps-Account und konnte das daher ganz leicht überprüfen. Wenn ich mich recht erinnere, wurde mir damals als letztes Logindatum Mitte März (2010) angezeigt. Schon zu diesem Zeitpunkt rechnete ich mit dem Schlimmsten.

Seitdem ist viel Zeit vergangen und da nun eine Domainverlängerung anstand, habe ich es nochmals versucht. Ein Anruf auf dem Handy brachte mir die Nachricht, dass die Person gerade nicht erreichbar sei; die Festnetznummer ist nicht mehr existent. Die E-Mails weiterhin nicht abgerufen, nahezu 90% (und das sind immerhin runde 7 Gigabyte) bei Google Mail belegt.

Also schrieb ich eine E-Mail an seine letzten Kontakte (die jenigen, denen er zuletzt E-Mails sendete), darunter seine Schwester. Diese antwortete prompt auf meine freundliche Frage nach seinem Verbleib:

Ich muss Ihnen mit grosser Trauer berichten, dass mein Bruder am 11.Mai 2010 gestorben ist.

Nun habe ich also Gewissheit. Offene Posten lasse ich selbstverständlich fallen; diese waren noch nicht berechnet, nur im Gespräch. Das Google Apps-Konto habe ich gelöscht, die Daten bei Google Analytics auch. Die Domain lasse ich auslaufen.

Abseits all dieser rein rationalen Überlegungen und Entscheidungen ist es unglaublich schade, einen großartigen Kunden zu verlieren — vor allem natürlich unter diesen Umständen. Er war mit seiner lebensfrohen Art trotz seines hohen Alters einer meiner liebsten und treuesten Kunden und ich war jederzeit gerne für ihn da. Selbstverständlich werde ich seine Schwester nicht mit Fragen quälen; ich denke jedoch darüber nach, den Grund seines Ablebens zu erfragen.

Möge er in Frieden ruhen.